Neues in DocuWare Version 7

Fünf Jahre ist es her, dass mit DocuWare 6.7 die letzte Version des Dokumentenmanagement-Systems (DMS) erschienen ist, mit der noch die klassischen DocuWare Windows-Anwendungen ausgeliefert wurden.

 

Wichtige Neuerungen in DocuWare Version 7

Zusammen mit der NEVARIS-Software bis Version 2020 wurde das DMS DocuWare bislang in Versionen bis 6.12 verwendet. Unser Partner DocuWare sieht für den Herbst 2020 ein Auslaufen des Supports für diese Version vor („End of Life“).

Die aktuellste für das lokale Setup nutzbare Version DocuWare 7.2 kann heute zusammen mit NEVARIS 2020 Produkten verwendet werden. DocuWare 7.3 befindet sich im internen Prüfprozess. Welche Verbesserungen aus Administrator- und Nutzersicht bringt ein Update mit sich? Sie erfahren es nachfolgend hier bei uns!

 

Neuerungen für IT-Administratoren

Die DocuWare-Konfiguration wurde einheitlicher und übersichtlicher gestaltet. Alle im laufenden Betrieb benötigten Einstellungen lassen sich jetzt über die Konfigurationsoberfläche im Browser vornehmen. So befindet sich nun etwa auch die Benutzerverwaltung in der neuen DocuWare-Konfiguration.

 

Bild 1: Konfigurationsoberfläche im Browser

 

Die Verwaltung für Dokumentverarbeitungen (bislang Printer- und Import-Konfiguration) und Autoindex wurde optimiert und vereinheitlicht. Wer Fremdanwendungen schnell anbinden möchte, kann das Zusatzmodul Smart Connect jetzt noch komfortabler konfigurieren.

Die Datenbanken für DocuWare 7 wurden mit Fokus auf Skalierbarkeit und Stabilität grundlegend überarbeitet. Archive und Briefkörbe wurden komplett neu implementiert. Der Zugriff auf Inhalte erfolgt ohne Umweg über den bisher genutzten Content Server Dienst. Alle Aufträge vom DocuWare Desktop werden jetzt direkt über die DocuWare Plattform verarbeitet.

Als Betriebssystem für DocuWare Server und Clients wird seit DocuWare 7.1 auch Windows Server 2019 unterstützt. Statt Oracle Java kann für den Volltextserver OpenJDK verwendet werden.

Die DocuWare Serveranwendungen für DocuWare Web- und Platform-Services arbeiten ab DocuWare 7.2 als 64bit-Anwendungen und nutzen daher Systeme mit viel Arbeitsspeicher besser aus.

 

Neuerungen für Nutzer

Der DocuWare 7 Webclient schließt nahtlos an die Vorversionen an und ist grundsätzlich ohne erneute Oberflächen-Schulung verwendbar. Stabilität und verbessertes Antwortverhalten der Anwendung machen (bei aktueller Serverausstattung) die Arbeit mit dem DMS angenehmer und produktiver.

Die Bereiche Profil und Einstellungen wurden in das individuelle Einstellungs-Menü integriert – die bisherige Teilung wurde aufgehoben. Das Kopieren von ausgelesenem Text in die Zwischenablage ist jetzt auch ohne Installation der Desktop App „Edit&Send“ möglich.

Im DocuWare 7.2 Briefkorb gibt es jetzt die häufig angefragte Sortierung nach der Seitenzahl. Über die Ergebnisliste lassen sich bei entsprechender Berechtigung zu mehreren Dokumenten auf einmal weitere Stichworte ergänzen.

Die Problembehebung bei Import- oder DocuWare-Printer-Aufträgen ist einfacher geworden. In der Historie innerhalb der Desktop Apps können jetzt alle Aufträge auf einmal neu gestartet werden, zu denen es temporäre Warnungen gab. Der Viewer unterstützt seit DocuWare 7.1 für die Anzeige nun auch Dateien aus Microsoft Project.

Langzeit-Kunden werden sich freuen, dass archivierte Dokumente im COLD-Format und Dokumente im DocuWare-4-Format im DocuWare 7.2 Viewer wieder direkt angezeigt werden können.

Ein besonderes Highlight in DocuWare 7.2 ist die Viewer-Komponente für das XRechnung-Format. Damit der Benutzer sich nicht mit der codierten XML-Darstellung der Rechnung auseinandersetzen muss, zeigt DocuWare die Rechnung im Viewer in einer lesefreundlichen Fassung an, ähnlich einer PDF-Rechnung. Ohne eine solche Aufbereitung wären die XML-Daten nur mit einem Editor als Code anzuzeigen.

 

Bild 2: Einstellungs-Menü und XRechnung

 

Cloud und Workflow

Die serverseitige Optimierung für große Systeme bringt auch Vorteile für DocuWare-Cloud-Kunden mit sich, die zudem Zugriff auf ein vorkonfiguriertes Workflow-Modul haben. Die Prüfungs-Ergebnisse aus dem DocuWare-eigenen Workflow lassen sich allerdings nicht in die ERP-Produkte von NEVARIS übernehmen – hier bleibt weiterhin die Partner-Anwendung von JobRouter erste Wahl.

 

Möchten Sie mehr über DocuWare erfahren? Dann kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Oder schauen Sie für noch mehr Informationen zum Thema Dokumentenmanagement auf unserer Website vorbei. Lesen Sie außerdem in unserem Blogartikel „Die Baubranche macht reinen Tisch“ , wie Sie Ihr Büro in drei Schritten papierlos machen können.

 

Kommen Sie jetzt Ihrer Pflicht nach und dokumentieren Sie digital richtig. NEVARIS berät Sie gerne, damit auch Sie die Anforderungen der GoBD erfüllen. Machen Sie doch einfach bei uns den kostenlosen DMS-Check und finden Sie es mit unserer Hilfe heraus.

Bildnachweis: sirtravelalot/Shutterstock.com    Autor: Claas Hanken

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