REFERENZEN

BRENNER BASISTUNNEL
BAULOS “PFONS-BRENNER”

Das komplexe Tunnelsystem des Brenner Basistunnels (BBT), der zukünftig längsten unterirdischen Eisenbahnverbindung der Welt, schreibt „Tunnelgeschichte“. Und NEVARIS schreibt ein Kapitel mit.
Seit 2018 laufen die Bauarbeiten am etwa 18 Kilometer langen Baulos „Pfons-Brenner“, dem größten österreichischen Teilabschnitt des Brenner Basistunnels, auf Hochtouren. Und ebendieser Teilabschnitt wird mit NEVARIS Build geplant und umgesetzt - anwenderfreundlich und dennoch perfekt auf den Bauablauf abgestimmt. Dieses Tunnelbauprojekt führt ein Konsortium um den österreichischen Baukonzern PORR AG im Auftrag der BBT ARGE aus.

„Wir sprechen nicht von Digitalisierung – wir leben sie“, so Karl-Heinz Strauss, Geschäftsführer der PORR AG, in einem Interview der Fachzeitschrift a3Bau. Wie gut, dass sich also die BBT ARGE für NEVARIS entschieden hat, schließlich werden altgediente Prozesse durch die marktführende Bausoftware schon seit Jahrzehnten digitalisiert. Detaillierte Planung und eine kostenoptimierte Umsetzung sind bei solch einem herausfordernden Projekt absolute Voraussetzungen. NEVARIS Build verbindet ebendiese Möglichkeiten zur Detailplanung und Kostenoptimierung in einer Softwareumgebung und bildet die beste Grundlage für dieses immense Bauprojekt. Die Menge und die Komplexität der zu verarbeitenden Daten können von NEVARIS Build einwandfrei behandelt werden, ohne dass die Leistungsfähigkeit der Software darunter leidet. Für die Bauausführenden deckt NEVARIS BUILD die Bereiche Kalkulation, Nachunternehmermanagement, Bauabrechnung und Bauzeitenplanung ab. Die Lösung umfasst den Prozess von der Auftragsbeschaffung bis zur systematischen Planung, Steuerung und Kontrolle der Abwicklung von Bauvorhaben – oder von der Angebotsbearbeitung bis zur Schlussrechnung. Die Software berücksichtigt die Bau-Gegebenheiten in Deutschland (GAEB) und in Österreich (ÖNORM).

Der Brenner Basistunnel ist derzeit das größte europäische Bauprojekt mit einem Gesamtauftragsvolumen von 1 Mrd. Euro. Unter anspruchsvollsten Baubedingungen werden in dem Bauabschnitt „Pfons-Brenner“ zwei Haupttunnelröhren zwischen Pfons und Brenner errichtet, ein 9 km langer Erkundungsstollen und die Nothalte- und Überleitstelle bei St. Jodok. Weitere Verbindungsröhren, Querschläge und vier seitliche Zufahrtstunnelröhren verbinden ihn mit der Außenwelt.

Pro Minute werden an mehreren Stellen in dem Tunnelsystem rund 50 mm Gestein durch hochmoderne Tunnelbohrmaschinen herausgebrochen und über Förderbänder abtransportiert. Bis zu 30 Meter werden so von rund 800 Personen pro Tag abgebaut. Meter für Meter zum beeindruckenden Erfolg. 2028 soll die Tunnel-Geschichte zu ihrem gelungenen Happy End kommen. Und NEVARIS wird ein Teil davon sein.

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